07.07.1996 – Heute vor 20 Jahren – Teenager siegt in Wimbledon


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Die erfolgreichste Schweizer Tennisspielerin Martina Hingis (* 1980) wurde in der Tschechoslowakei geboren und kam nach der Scheidung ihrer tennisspielenden Eltern 1988 mit ihrer Mutter in die Schweiz.

Beispiellose Erfolge

Im Januar 1995 gewann sie in Melbourne (Australien) als jüngste Spielerin ein Match bei einem der vier grossen Turniere, die denGrand Slam bilden. Ein Jahr später steht die 15-Jährige erstmals in einem Wimbledon-Finale. Mit der 31 Jahre alten Tschechoslowakin Helena Sukova (* 1965) gewinnt sie auf dem „heiligen Rasen“ in London das Doppel. Es folgen 20 weitere Grand-Slam-Titel (bis 2015), darunter im Einzel dreimal in Melbourne (1997–99) sowie je einmal in Wimbledon und bei den US Open (beide 1997). Am 31. Marz 1997 steht sie zum ersten Mal an der Spitze der Weltrangliste. Im gleichen Jahr wird sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Sperre und Comeback

Am 1. November 2007 gibt Hingis ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Bei einer Dopingkontrolle am 29. Juni 2007 in Wimbledon ist sie auf Kokain positiv getestet worden. 2008 gibt die ITF bekannt, dass sie wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt werde. 2013 startet sie ein Comeback, 2015 gewinnt sie in Wimbledon und bei den US Open mit der Inderin Sania Mirza (* 1986) das Doppel sowie mit dem Inder Leander Paes (* 1973) in Australien, den USA und in Wimbledon das Mixed-Finale.

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