21.07.1938 – Heute vor 78 Jahren – Eiger-Nordwand durchstiegen

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Der Durchstieg der Eiger-Nordwand ist gefährlich. Nachdem bereits ein Jahr zuvor eine Zweierseilschaft bei einem der ersten Durchsteigungsversuche tödlich verunglückt ist, sterben 1936 alle Bergsteiger einer Viererseilschaft. Am 21. Juli 1938 bricht der Bergsteiger und Forschungsreisende Heinrich Harrer (1912–2006) mit den Begleitern Anderl Heckmair (1906–2005), Fritz Kasparek (1910–1954) und Ludwig Vorg (1911–1941) zur Klettertour auf. Harrer geht mit Kasparek los, das andere Team bilden Heckmair und Vorg. Die beiden Seilschaften steigen getrennt in die Wand ein. Weil Heckmair und Vorg für die nächsten Tage schlechtes Wetter befürchten, kehren sie zunächst wieder um.

Dramatische Tage

Am nächsten Tag machen sich Heckmair und Vorg erneut auf. Sie erreichen Harrer und Kasparek zwischen dem zweiten und dritten Eisfeld. Getrennt klettern beide Seilschaften weiter, Heckmair übernimmt die Führung. Nachdem sie sich mehrfach schon gegenseitig unterstützt haben, schliessen sie sich nach einem überstandenen heftigen Lawinenabgang zusammen. Nach zwei weiteren Nächten im Biwak erreichen sie in der Nacht zum 24. Juli den 3970 m hohen Gipfel des Eigers erstmals über die Nordwand – eine für die damaligen Verhältnisse und ihre Ausrüstung enorme Leistung.

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16.07.1849 – Heute vor 167 Jahren – Wagner im Exil in der Schweiz

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Im Sommer 1849 halten sich rund 10 000 Flüchtlinge in der Schweiz auf. Sie sind nach den gescheiterten Aufständen in Sachsen, Baden und der Rheinpfalz gekommen. Am 16. Juli entscheidet der Bundesrat auf Druck der europäischen Grossmächte, dass 47 politische Führer der Revolte in Baden und der Rheinpfalz sofort das Land zu verlassen haben. Die anderen Emigranten werden auf die Kantone verteilt und dürfen sich nicht politisch betätigen. Unter den politischen Flüchtlingen befindet sich auch der deutsche Komponist Richard Wagner (1813–1883), der mit falschem Pass aus Dresden in die Schweiz geflohen ist. Er hält sich insgesamt neun Jahre (bis 1858) in Zürich auf, wo er u. a. seine „Zürcher Kunstschriften“ verfasst. Dort erarbeitet er den „Ring“-Text, die Partitüren von „Rheingold“ und „Walküre“ und konzipiert „Tristan und Isolde“.

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14.07.1865 – Heute vor 151 Jahren – Matterhorn erstmals bestiegen

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Der Gipfel in den Walliser Alpen ist eines der wichtigsten Naturdenkmäler der Schweiz. Seit 1857 scheiterten mehrere Versuche, den steilen Gipfel meist von der italienischen Seite aus zu besteigen. Auch der Brite Edward Whymper (1840–1911) hat dabei schmerzliche Erfahrungen gesammelt, als er rund 60 m abstürzte. 1862 erstieg John Tyndall (1820–1893) mit seinen Schweizer Führern erstmals die Südwestschulter (Pic Tyndall). Whymper steigt mit seiner Gruppe von Zermatt über den Hörnligrat auf.

Triumph und Drama

Am 14. Juli 1865 ist die siebenköpfige Seilschaft auf dem Gipfel. Whymper ist zuerst oben, ihm folgen der Bergführer Michel Croz aus Chamonix, die Engländer Reverend Charles Hudson, Lord Francis Douglas und D. Robert Hadow sowie die Zermatter Bergführer Peter Taugwalder Vater und Sohn. Der Abstieg entwickelt sich zum Drama. Die vorderen vier der Seilschaft, Croz, Hadow, Hudson und Douglas, stürzen oberhalb der Schulter uber die Nordwand in den Tod. Drei der Verunglückten werden nach Tagen von Bergungstrupps gefunden, Lord Francis Douglas bleibt verschollen. Am 17. Juli gelingt Whympers Freund und Rivale Jean-Antoine Carrel (1829–1890) von der italienischen Seite der Aufstieg. Im Jahr 1931 erklimmen die Münchener Franz und Toni Schmid zum ersten Mal die Matterhorn-Nordwand. Das Drama um das Matterhorn ist später mehrfach Thema von Filmen und Büchern.

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07.07.1996 – Heute vor 20 Jahren – Teenager siegt in Wimbledon

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Die erfolgreichste Schweizer Tennisspielerin Martina Hingis (* 1980) wurde in der Tschechoslowakei geboren und kam nach der Scheidung ihrer tennisspielenden Eltern 1988 mit ihrer Mutter in die Schweiz.

Beispiellose Erfolge

Im Januar 1995 gewann sie in Melbourne (Australien) als jüngste Spielerin ein Match bei einem der vier grossen Turniere, die denGrand Slam bilden. Ein Jahr später steht die 15-Jährige erstmals in einem Wimbledon-Finale. Mit der 31 Jahre alten Tschechoslowakin Helena Sukova (* 1965) gewinnt sie auf dem „heiligen Rasen“ in London das Doppel. Es folgen 20 weitere Grand-Slam-Titel (bis 2015), darunter im Einzel dreimal in Melbourne (1997–99) sowie je einmal in Wimbledon und bei den US Open (beide 1997). Am 31. Marz 1997 steht sie zum ersten Mal an der Spitze der Weltrangliste. Im gleichen Jahr wird sie zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt.

Sperre und Comeback

Am 1. November 2007 gibt Hingis ihren Rücktritt vom Profitennis bekannt. Bei einer Dopingkontrolle am 29. Juni 2007 in Wimbledon ist sie auf Kokain positiv getestet worden. 2008 gibt die ITF bekannt, dass sie wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt werde. 2013 startet sie ein Comeback, 2015 gewinnt sie in Wimbledon und bei den US Open mit der Inderin Sania Mirza (* 1986) das Doppel sowie mit dem Inder Leander Paes (* 1973) in Australien, den USA und in Wimbledon das Mixed-Finale.

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01.07.1946 – Heute vor 70 Jahren – Startsignal für den Flughafen Kloten

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Ab 1909 wurde der Flugplatz Dübendorf nordöstlich von Zürich von zivilen und militärischen Maschinen genutzt. Ab 1919 war hier die Fluggesellschaft Ad Astra Aero zu Hause, die 1931 mit der Basler Balair zur Swissair fusionierte. Während des Zweiten Weltkriegs war der Flugverkehr weitgehend eingestellt. Bereits im März 1940 gab der Zürcher Regierungsrat eine Studie zur Errichtung eines Grossflughafens in Auftrag. Das Unternehmen Locher & Cie legte am Dezember 1943 eine Studie vor, die vier Hartbelagpisten und entsprechende Hochbauten vorsah. Die Fläche auf einem ehemaligen Waffenplatz zwischen Kloten und Oberglatt wurde auf Drängen der Zürcher Kantonsregierung mehrfach herabgesetzt. Am 1. Juli 1946 begannen die Bauarbeiten. Am 14. Juni 1948 wird die erste, 1900 m lange Piste für den Flugverkehr freigegeben. Als erste Maschine hebt eine Douglas DC-4 der Swissair nach London ab. Am 17. November folgt die zweite, 2600 m lange Piste. Am 8. April 1953 wird der Flughof eröffnet. Zürich-Kloten wird mehrfach ausgebaut und 1999 teilprivatisiert.

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26.06.2016 – Heute vor 487 Jahren – Milchsuppe als Friedensgruss

 

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Der Kappeler Landfrieden überlässt es den Gemeinden, welchen Glauben sie nach einem Mehrheitsbeschluss annehmen. Die Reformierten gehen als Sieger aus dem Konflikt hervor. Bestehen bleibt das Christliche Burgrecht der Reformierten (1527/28) zur gegenseitigen Hilfe bei einem Angriff aus Glaubensgründen. Aufgelöst wird dagegen die am 22. April 1529 geschlossene Christliche Vereinigung der fünf katholischen inneren Orte Luzern, Uri, Schwyz, Unterwalden und Zug mit Österreich.

Frieden in letzter Minute

Dem Ersten Kappeler Landfrieden ist ein heftiger Glaubensstreit vorausgegangen, bei dem die Fürstabtei St. Gallen sowie die Gemeinen Herrschaften im Thurgau im Fokus standen. Nachdem die vom Reformator Ulrich Zwingli (1484–1531) geführten Zürcher 1528 im Thurgau einen katholischen Feldwebel hingerichtet und die Schwyzer 1529 einen reformierten Pfarrer verbrannt haben, versuchen die Züricher und Berner den Amtsantritt eines Unterwaldener Landvogtes in den Freien Ämtern zu verhindern. Am 9. Juni erklärt Zürich den fünf katholischen Orten den Krieg. Es droht ein langwieriger Waffengang. Erst in letzter Minute verhindert der Glarner Landammann Hans Aebli († 1547/48) den offenen Krieg.

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16.06.1447 – Heute vor 569 Jahren – Hostienraub in Ettiswil

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Als am 23. Mai 1447 vor einem Gottesdienst in der Pfarrkirche von Ettiswil die Hostie verschwunden ist, wird die lebenslustige und unabhängige Anna Vögtlin des Diebstahls verdächtigt. Daraus entsteht eine Legende: Die junge Schweinehirtin Margreth Schulmeister findet die Oblate über Brennnesseln schwebend an einem Schweinepferch, einer leuchtenden siebenteiligen überirdischen Blüte gleich. Der Pfarrer will das Wunder zurück in die Kirche bringen. Als er sechs Stücke aufgelesen hat, bohrt sich das siebte in die Erde. Das Ereignis wird als Wille Gottes interpretiert, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen, die am 6. August 1452 eingeweiht wird. Die Oblatenstücke werden in der Kirche von Ettiswil verehrt. Pilger berichten später von Heilungen.

Hexenverfolgungen

Das Schicksal Anna Vögtlins ist besiegelt. Nachdem sie den Diebstahl gestanden hat, wird sie am 16. Juni 1447 laut Gerichtsprotokoll „wegen Verschreibung an den Teufel Lux, Zusammenkünften mit dessen Kreis in Fronfastennächten und Schadenzauber mit Hilfe geraubter Hostien“ zum Tod verurteilt und vor den Stadtmauern von Willisau als Hexe verbrannt. Die systematische Hexenverfolgung in der Eidgenossenschaft hat um 1400 begonnen und richtet sich anfangs gegen die als Ketzer gebrandmarkten religiösen Gruppen wie die Waldenser. Im 15. Jahrhundert werden auch Einzelpersonen wie Anna Vögtlin verfolgt, die als wunderlich oder unheilbringend betrachtet werden.

12.06.1447 – Heute vor 570 Jahren – Frieden im Alten Zürichkrieg um Toggenburg

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Viele Parteien, ein Ziel

Der Konflikt reicht rund zehn Jahre zurück. Seit dem Tod des kinderlosen Grafen Friedrich VII. von Toggenburg (1436) streiten sich Zürich, die übrigen Eidgenossen und Österreich um seine Territorien. Zürich will mit den toggenburgischen Gebieten zwischen Zürich- und Walensee die Bündner Pässe kontrollieren und eine Verbindung zu seinem Vertrauten Österreich herstellen, das sich neuen Einfluss in den verlorenen Vorlanden erhofft. Zeitweilig nimmt auch Frankreich auf Bitten des habsburgischen deutschen Königs Friedrich III. (1415–1493) mit einem Söldnerheer am Krieg teil.

Wechselvoller Verlauf

1440 erklärt Schwyz Zürich den Krieg und erhält Unterstützung von Glarus, Uri sowie Unterwalden. Im Herbst 1440 stehen sich beide Seiten bei Pfäffikon am Zürichsee gegenüber. Die Zürcher fliehen vor der Übermacht der Eidgenossen, welche die Zürcher Landschaft verwüsten. Im Kilchberger Frieden im November 1440 muss Zürich die Höfe Pfäffikon, Wollerau und Hurden sowie die Ufenau an Schwyz abtreten. Schwyz gibt auf Druck der übrigen Eidgenossen die Zürcher Landschaft zurück. 1441 tritt die Stadt Basel und 1444 das Land Appenzell an die Seite der Schwyzer. Die Eidgenossen siegen bei Pratteln, unterliegen aber am 26. August 1444 bei St. Jakob an der Birs gegen die französischen Söldner der Armagnaken; doch erleiden die Franzosen durch den harten Widerstand der Eidgenossen hohe Verluste. Nun lässt König Friedrich III. den Reichskrieg gegen die Eidgenossen ausrufen. Nachdem sein Bruder Herzog Albrecht VI. (1418–1463) von ihm den Oberbefehl erhalten hat, greift erstmals ein Habsburger direkt in den Krieg ein. Er erzielt gegen die Eidgenossen mehrere Siege, ohne den Konflikt für sich entscheiden zu können. Am 6.März 1446 schlagen die Eidgenossen bei Ragaz die Österreicher. Am 12. Juni 1446 kommt es zur Waffenruhe, die Verhandlungen über den Frieden dauern vier Jahre. Im Schiedsspruch von Einsiedeln am 13. Juli 1450 erhält Zürich ausser den Höfen seine Landschaft zurück, muss aber den Bund mit Österreich lösen.

Ergebnisse und Folgen

Letztlich ist nach dem Alten Zürichkrieg die Stellung der Eidgenossenschaft gestärkt, die Mitte des 15. Jahrhunderts noch ein lockeres Bündnis ist. Das ändert sich, nachdem das freie Bündnisrecht Zürichs eingeschränkt worden ist. Die Stadt ist die Verliererin des Konfliktes, hat u. a. die Kontrolle über den oberen Zürichsee an Schwyz verloren und bis zum Rückkauf 1452 auch die Grafschaft Kyburg. Für alle Eidgenossen gelten die bisher geschlossenen Einzelbünde verbindlich und können notfalls mit Gewalt durchgesetzt werden. Arg gebeutelt wird die ländliche Bevölkerung. Die Nahrungsmittelknappheit führt zu einer Hungersnot, die Truppen richteten unter den Einwohnern Gemetzel an.

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07.06.1336 – Heute vor 680 Jahren – Rebellion der Ritter in Zürich

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Ritter Rudolf Brun stürzt mit Adeligen und Handwerkern den Rat der Stadt Zürich und wird Bürgermeister.

Oberhaupt der Limmat-Stadt ist die Äbtissin des Frauenmünsterstifts. Ihr gegenüber haben sich die Bürgerlichen grosse Mitspracherechte verschafft. Im Rat der Stadt sitzen etwa zu einem Drittel adlige Ritter und zu zwei Dritteln Kaufleute und Händler, die Handwerker bleiben aussen vor. Der schwindende Einfluss der Adeligen bewegt Rudolf Brun (um 1300–1360) dazu, sich mit ihnen und den Handwerkern gegen die Ratsmehrheit zu erheben.

Neue Machtverteilung

Am 16. Juli 1336 wird der „Erste Geschworene Brief“ verkündet, eine frühe demokratische Verfassung der Stadt. Die politischen Rechte der Patrizier werden eingeschränkt. Der neue Rat mit 26 Mitgliedern besteht zur Hälfte aus Rittern und Grosskaufleuten der Oberschicht (Konstaffel), zur anderen Hälfte aus Zunftmeistern. Der auf Lebenszeit gewählte Bürgermeister Brun dominiert den Rat. 1337 besiegt er bei Grinau seine in Rapperswil versammelten Gegner, 1350 schlägt er in der „Zürcher Mordnacht“ einen Gegenputsch nieder. Durch den „Ersten Geschworenen Brief“ behalten die Zürcher Zünfte bis zum Ende der alten Eidgenossenschaft (1798) ihre relative politische Macht. Ungewöhnlich ist die starke Stellung des Bürgermeisters und der hohe Ritteranteil im Rat, der nach Bruns Tod reduziert wird. Kaufleute und Händler bilden danach wieder die Machtgruppen in der Stadt.

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01.06.1922 – Heute vor 94 Jahren – Beginn des zivilen Luftverkehrs in der Schweiz

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Die ersten Flugversuche im Raum Genf fanden bereits 1910 statt. Der Club Suisse d’Aviation erwarb ein Gelände am Rand von Bossy, wo eine Graspiste und zwei Hangars gebaut wurden. Die Inbetriebnahme erfolgte am 14. Juli 1911. Im Februar 1913 übernahm die Gesellschaft Avion Genevois S.A. den Betrieb. Im Ersten Weltkrieg wurde die Piste wegen der Nähe zur französischen Grenze kaum genutzt. Im Jahr 1920 erwarb der Kanton Genf ein neues Gelände zwischen Cointrin und Meyrin. Hier entstanden ein kleiner und zwei grössere Holzhangars sowie ein erstes Verwaltungsgebäude des Flughafens. Am 1. Juni 1922 nimmt die Ad Astra Aero den Flugverkehr auf der Linie von Genf über Dübendorf nach Nürnberg/Fürth auf. 1930 steuern bereits sechs Gesellschaften mit sieben Fluglinien Genf an, das zum Sitz zahlreicher internationaler Organisationen mit entsprechendem Luftverkehrsbedarf wird. Bis 1931 werden die alten Holzhangars durch Stahlbauten ersetzt. 1937 können in Genf die Flugzeuge von der ersten Betonpiste der Schweiz starten und landen.

 

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24.05.1956 – Heute vor 60 Jahren – Schweizer Sieg beim Grand Prix

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Lys Assia (* 1924) aus Rupperswil hat bereits mit Schlagern wie „Eine weisse Hochzeitskutsche“ (1946) und „O mein Papa“ (1950) Erfolg gehabt, als sie am 24. Mai 1956 im Kursaal von Lugano fur die Schweiz beim ersten Grand Prix d’Eurovision de la Chanson mit dem Lied „Refrain“ antritt und gleich gewinnt. Die Melodie komponierte Geo Voumard (1920–2008), den Text schrieb der Radiomoderator Emile Gardaz (1931–2007).

Schlager aus Europa

Jedes der sieben angemeldeten Länder Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz durfte zwei Titel einreichen, wobei die Schweiz und Luxemburg jeweils nur einen Schlager präsentieren. Die Jury bilden je zwei Vertreter aus den Teilnehmerländern. Die Siegerin Lys Assia tritt auch in den nächsten beiden Jahren für die Schweiz an. 1957 in Frankfurt am Main wird sie Vorletzte, 1958 in Hilversum in den Niederlanden kommt sie hinter dem Sieger Andre Claveau (1911–2003) aus Frankreich auf den zweiten Platz. Der Grand Prix d’Eurovision de la Chanson entwickelt sich schnell zum populärsten Schlagerwettbewerb Europas, 1992 wird er in Eurovision Song Contest umbenannt. Im Jahr 1988 schafft die Frankokanadierin Celine Dion (* 1968), die für die Schweiz antritt, mit dem Titel „Ne partez pas sans moi“ den zweiten Sieg.
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22.05.1882 – Heute vor 134 Jahren – Einweihung der Gotthardbahn

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Es ist ein Jahrhundertprojekt und ein Meisterstück eidgenössischer Ingenieurskunst. Nach jahrzehntelanger Vorbereitung und rund zehnjähriger Bauzeit wird am 22. Mai 1882 die Gotthardbahn von Immensee im Kanton Schwyz nach Chiasso im Tessin eröffnet und am 1. Juni in Betrieb genommen. Die Strecke ist zentraler Teil der Nord-Süd-Verbindungen von Basel über Luzern nach Mailand bzw. von Zürich nach Mailand. Zwei Männer haben das Mammutprojekt wesentlich geprägt, die beide nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen können. Der drei Jahre zuvor verstorbene Waadtländer Ingenieur Louis Favre (1826–1879) war verantwortlich für den Bau des 15 km langen Gotthardtunnels. Der gesundheitlich angeschlagene Bankier und Eisenbahnunternehmer Alfred Escher (1819–1882) stirbt wenige Monate nach der Inbetriebnahme.

Von der Idee zur Bahn

Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Idee einer ununterbrochenen Zugverbindung vom Nordwesten der Schweiz durch die Alpen bis Italien auf, wobei verschiedene Varianten erörtert wurden. 1863 gründeten 15 Kantone und zwei Bahngesellschaften die Gotthardvereinigung, der Escher vorsass. Sie setzte sich mit ihrem Konzept durch.

Internationaler Vertrag

Escher handelte im Jahr 1869 einen Staatsvertrag zwischen der Schweiz, Deutschland und Italien aus, 1871 wurde in Luzern die Gotthardbahngesellschaft gegründet. Im folgenden Jahr begann der Bau des Gotthardtunnels unter Favres Aufsicht. Zeitweilig waren an den Bahn- und Tunnelarbeiten bis zu 15 000 Arbeiter gleichzeitig beschäftigt, fast 300 Menschen kamen während des zehnjährigen Projektes beim Tunnelbau und auf den Strecken ums Leben. Für die zahlreichen Sprengungen des Felsmassivs verwendeten die Ingenieure das 1866 von Alfred Nobel (1833–1896) erfundene Dynamit. Am 29. Februar 1880, einem Sonntag, erfolgte gegen 11 Uhr der Durchstich.

 

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21.05.1871 – Heute vor 145 Jahren – Mit der Zahnradbahn zur Rigi

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Die am 21. Mai 1871 eröffnete Vitznau-Rigi-Bahn wurde von den Ingenieuren Niklaus Riggenbach (1817–1899), Ferdinand Adolf Naeff (1809–1899) und Olivier Zschokke (1826–1896) als erste Bergbahn Europas fertiggestellt. Sie führt zunächst von Vitznau über Kaltbad hinauf zur Rigi Staffelhöhe auf 1550 m. Zwei Jahre nach der Eröffnung wird sie dann bis zur Rigi Kulm in 1752 m Höhe erweitert und ist nun insgesamt 6,8 km lang.

Zu jeder Jahreszeit

In den ersten Jahren bringen die Zahnradwagen die Fahrgäste nur im Sommer hinauf. Mit dem Beginn des Wintertourismus ist sie auch in schneereichen Monaten geöffnet. 1937 wird die Strecke Vitznau-Rigi Kulm elektrifiziert. Die Betreiber pflegen die Tradition. Viele Wagen wurden restauriert und bieten den Gästen ein romantisches Fahrvergnügen. Daneben gibt es weitere Strecken im Rigi-Massiv. Die Arth-Rigi-Zahnradbahn wird am 4. Juni 1875 eröffnet. Als erste normalspurige Zahnradbahn der Welt wird sie 1907 auf elektrischen Antrieb umgestellt. Die Luftseilbahn Kräbel Rigi-Scheidegg wird 1953, die Panorama-Luftseilbahn Weggis-Rigi Kaltbad 1968 eröffnet.
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16.05.1920 – Heute vor 96 Jahren – Aufnahme der Schweiz in den Völkerbund

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Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs tauchte fast zwangsläufig die Frage auf, ob und wie die internationale Gemeinschaft eine solche Katastrophe in Zukunft verhindern könne. Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson (1856–1924) schlug am 8. Januar 1918 in seinem 14-Punkte-Friedensplan vor, einen „allgemeinen Verband der Nationen“ zu schaffen „mit besonderen Verträgen zum Zweck gegenseitiger Bürgschaften für die politische Unabhängigkeit und die territoriale Unverletzbarkeit der kleinen sowohl wie der grossen Staaten“ (Punkt 14). Für die Schweiz stellt sich die Frage, ob eine solche Institution, für deren Sitz Genf vorgesehen ist, mit ihrer Neutralität vereinbar ist. Der Völkerbundsrat findet in der Londoner Erklärung vom 13. Februar 1920 einen Kompromiss: Bei Rechtsverletzung von Mitglieds-staaten muss die Schweiz nicht an Militäraktionen teilnehmen und keine fremden Truppen durch ihr Land ziehen lassen. Sie hat sich nur an wirtschaftlichen Sanktionen zu beteiligen.

In der Völkergemeinschaft

Unter diesen Voraussetzungen stimmt das Volk am 16. Mai 1920 dem Beitritt zum Völkerbund zu. Zu den prominenten Gegnern gehört der Weltkriegs-Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg (1850–1927), der in einem Minderheitsgutachten dringend vor einem Beitritt warnt. Die Mehrheit der Schweizer sieht es anders. Als Vollmitglied profiliert sich die Schweiz als idealer Standort für die diplomatische Lösung von Konflikten. Auf der ersten Vollversammlung des Völkerbunds am 15. November 1920 in Genf begrüsst Bundespräsident Giuseppe Motta (1871–1940) die Delegierten. Der Bundesrat verzichtet am Dezember 1920 auf einen Sitz im Völkerbundsrat, um seinen Neutralitäts-standpunkt zu betonen.

Gemeinsame Chancen

Nach der am 28. April 1919 in Paris verabschiedeten Satzung verpflichten sich die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes, ihre territoriale Integrität und ihre Unabhängigkeit zu achten, sich bei Angriffen gegenseitig zu helfen und die Rüstungsarsenale zu reduzieren. Der Völkerbund ist das erste weltweit anerkannte Gremium zur friedlichen Lösung von Konflikten. Die Völkerbund-versammlung tagt einmal jährlich, jedes Mitgliedsland hat eine Stimme.

Zwang zur Einstimmigkeit

Als grosses Hemmnis erweist sich die Bestimmung, dass fast alle Beschlüsse einstimmig getroffen werden müssen. Im Völker-bundsrat sind als ständige Mitglieder Grossbritannien, Frankreich, Italien (bis 1937), Japan, später das Deutsche Reich (1926–33), die UdSSR (1934–39) sowie zwölf nichtständige Mitglieder vertreten. Auch hier müssen Entscheidungen einstimmig gefällt werden, wobei betroffene Konfliktparteien in dieser Frage kein Stimmrecht haben. Dennoch ist eine Einigung kaum zu erzielen.

„Die Schweiz … kann ihre Mitarbeit nicht versagen, wenn die Menschheit einen grossangelegten Versuch unternimmt, der Welt Gerechtigkeit und Frieden zu bringen.“

Botschaft des Bundesrates vom 7. Mai 1920
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04.05.1927 – Heute vor 89 Jahren – 1.Weltwirtschaftstreffen in Genf

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Auf der Völkerbundversammlung im Herbst 1920 wurde die Frage nach einem internationalen Wirtschaftstreffen erörtert. Nachdem der Vertrag von Locarno (1925) über die Friedensregelungen nach dem Ersten Weltkrieg ausgehandelt war, kam die französische Regierung auf das Thema zurück. „Technische Experten in industriellen, kommerziellen und Bankfragen“ sollten sich mit wirtschaftlichen Problemen befassen und Empfehlungen für die Regierungen der Mitgliedstaaten des Völkerbunds ausarbeiten. Vom 4. bis zum 23. Mai 1927 treffen sich insgesamt 194 Regierungsdelegierte sowie 157 Experten von Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften und Verbraucherorganisationen. Auch die USA und die Sowjetunion, die nicht Mitglieder des Völkerbunds sind, haben Vertreter nach Genf geschickt. Die Delegierten verabschieden Resolutionen zur Senkung der Zölle, zum Abbau von Handelsschranken und zur Belebung der Weltwirtschaft. Eine echte Entscheidungskompetenz besitzen sie nicht.

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01.05.1934 – Heute vor 82 Jahren – Freche Gurken auf der Bühne

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„Im Kern schweizerisch, volkstümlich, politisch, allen guten Geistern der Freiheit und Menschlichkeit verschrieben“ – so formuliert der Mitgründer und Direktor Walter Lesch (1898–1958) das Programm des bunt zusammengewürfelten Ensembles. Bei der Zürcher Premiere reagiert das Publikum zurückhaltend, doch mit dem zweiten Programm am 17. Mai kommt der Erfolg.

Frecher Humor

Das Cabaret Cornichon nimmt sich das von Klaus (1906–1949) und seiner Schwester Erika Mann (1905–1969), den Kindern des Literaturnobelpreistragers Thomas Mann (1875–1955), gegründete deutsche Ensemble „Die Pfeffermühle“ zum Vorbild. Nach ihrer Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland tritt „Die Pfeffermühle“ seit September 1933 mit grossem Erfolg im „Hotel Hirschen“ in Zürich auf.

Symbol des Durchhaltens

Das Cabaret Cornichon wird im Zweiten Weltkrieg von den Schweizer Behörden und dem Deutschen Generalkonsulat überwacht. Die diplomatischen Vertretungen der Achsenmächte beschweren sich mehrfach über die satirischen Nummern. Nach dem Zweiten Weltkrieg löst sich das Ensemble auf. Einige von ihnen gründen 1949 das Cabaret Federal, das bis 1960 auftritt.

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29.04.1833 – Heute vor 183 Jahren – Eröffnung der Universität Zürich

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Treibende Kraft bei der Universitatsgründung war der Altphilologe Johann Caspar von Orelli (1787–1849). Gegen teilweise massive Widerstände setzt er die Bezeichnung Hochschule fur das Institut durch, vor dem Erziehungsrat und dem Grossen Rat der Stadt wirbt er um Zustimmung für seine Idee. Schliesslich stimmen auch die Zürcher Bürger der Gründung zu. Die bestehenden Höheren Schulen für Theologie (seit 1525), Rechts- und Staatswissenschaft sowie Medizin werden mit der neuen Philosophischen Fakultät vereinigt. Die Universität Zürich ist die erste in Europa, die durch demokratischen Beschluss entsteht. Mehr als die Hälfte der ersten Studenten sind Mediziner. 1840 werden die ersten Frauen als Hörerinnen an der Philosophischen Fakultät zugelassen. 1867 promoviert die russische Medizinerin Nadeshda Suslowa (1843–1918) in Zürich als erste Frau im deutschen Sprachraum. Marie Heim-Vögtlin (1845–1916) absolviert als erste Schweizerin an der Universitat Zürich das Studium der Medizin und legt 1874 ihre Promotion ab. 1889 gründet sie das erste Schweizer Frauenspital mit einer angegliederten Pflegestation (1901). Das 1833 eingerichtete Universitätsspital Zürich geht auf eine Einrichtung von 1734 zurück. Zu den Naturwissenschaftlern, die an der Universität Zürich promoviert oder gelehrt haben, gehören u. a. die Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Rontgen, Albert Einstein, Alfred Werner, Erwin Schrödinger, Paul Karrer, Karl Alex Muller und Rolf Zinkernagel.

 

„Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.“

Albert Einstein

 

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26.04.1985 – Heute vor 31 Jahren – Das Kind aus der Retorte

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Das im Reagenzglas geschaffene Kind ist 2,2 kg schwer, 45 cm gross und gesund. Noch im gleichen Jahr wird die Geburt weiterer
Retortenbabys in Basel, Zürich und Locarno angekündigt. Die Eltern können auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen,
die künstliche Befruchtung ist ihre einzige Möglichkeit. Das Medieninteresse in der Schweiz ist riesig und erwacht am 26. April
2015 zum 30. Geburtstag der jungen Frau von Neuem. Inzwischen hat die Angestellte der Schweizerischen Post selbst eine kleine Tochter, die allerdings auf natürlichem Wege gezeugt wurde.

Befruchtung im Labor

Die sog. In-vitro-Fertilisation wurde von dem britischen Arzt Robert Edwards (1925bis 2013) entwickelt. Ab 1968 arbeitete er mit dem Gynakologen Patrick Steptoe (1913–1988) zusammen. In den Jahren 1972 bis 1974 wurden erstmals Embryonen in die Gebarmutter der Mutter transferiert, aber Schwangerschaften blieben noch aus. 1976 erreichten Edwards und Steptoe das erste Mal eine Eileiterschwangerschaft. 1977 gelang die erste künstliche Befruchtung und am 25. Juli 1978 kam Louise Joy Brown als erstes Retortenbaby zur Welt. Edwards erhält für seine Pionierleistung im Jahr 2010 mit dem Medizinnobelpreis eine späte Anerkennung. In der Schweiz versuchen jährlich etwa 6000 Frauen, durch künstliche befruchtung ein Kind zu bekommen. Etwa ein Drittel führen zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Weltweit wurden seit dem ersten Retortenbaby 1978 annährend 3,5 Mio. Babys durch künstliche Befruchtung gezeugt.

Mehr Infos unter: weltbild.ch/725

23.04.1832 – 184 Jahre Erstes Eidgenössisches Turnfest

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Im Vorfeld ist an die Studierenden der Mittel- und Hochschulen der allgemeine Aufruf ergangen, die besten Turner zu einem Treffen zusammenzuführen. Dem Aufruf folgen rund 60 Turner aus Zürich, Bern, Luzern und dem Aargau. In dem Kanton wurde 1802 erstmals an einer öffentlichen Schule Turnunterricht gegeben.

Sport und Patriotismus

Wenige Jahre nach der Einführung des Turnens in Deutschland (1811) durch Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) bildete sich auch in der Schweiz eine Turnbewegung. Die ersten studentischen Turnergruppen entstanden in Bern (1816), Basel (1819) und Zürich (1820). Das Turnen dient neben der körperlichen Ertüchtigung auch zur Stärkung des nationalen Zusammengehörigkeitsgefühls und zur Verbreitung demokratisch-liberaler Ideen. Deshalb stossen die Turner bei Konservativen und Klerus auf Widerstand. Der auf dem zweitägigen Turnfest in Aarau am 23. und 24. April 1832 gegründete Eidgenössische Turnverein gibt sich im folgenden Jahr in Zürich seine Statuten. Er will die Turner und Turnvereine durch Freude am gemeinsamen Sport sowie durch patriotische Gefühle vereinen. Nach Verabschiedung der Bundesverfassung 1848 stehen die Turner für demokratische Werte und fördern die Trennung von Staat und Kirche. Sie repräsentieren den Aufbruch zu einem modernen Staatswesen. 1874 wird der Schweizerische Arbeiter-Turn- und Sportverband in Zürich gegründet.

Mehr Infos unter: weltbild.ch/725

Chronik der Schweiz 725 Jahre Schweiz – Limitierte Jubiläums-Edition

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Die Schweiz feiert …

Das Wichtigste über die Schweiz in einer limitierten Jubiläumsausgabe

Ab dem 23.04.2016 gibt es hier jede Woche spannende Berichte aus dem Buch Chronik der Schweiz.

Die limitierte Jubiläums-Edition der Chronik der Schweiz lädt dazu ein, die 725-jährige Landesgeschichte wieder neu zu entdecken und kennenzulernen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart schafft der Bildband einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Spannende Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in die Themen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik, Wissen, Kultur, Sport und Natur & Umwelt. Erscheinungstermin ist der Tag des Buches am 23. April 2016.

So unterhaltsam kann Geschichte sein!

Die neue Chronik der Schweiz schafft einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Leserinnen und Leser entdecken unsere 725-jährige Landesgeschichte wieder neu!
Wenn wir die heutige Schweiz verstehen wollen, müssen wir um ihre Entstehungsgeschichte wissen. Kleinräumig und pluralistisch, ist unser Land geprägt vom Kampf um Unabhängigkeit von fremden Mächten – Föderalismus und direkte Demokratie sind infolgedessen wichtige Pfeiler des Schweizer Selbstverständnisses.
Spannende, verständliche Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in das jeweilige Thema: • Politik • Gesellschaft • Wirtschaft • Technik • Wissen • Kultur • Sport • Natur & Umwelt
«Das Buch erinnert mich mit Freude daran, was herausragende Persönlichkeiten über die Jahrhunderte für unser Land geleistet haben – Männer und Frauen, die weit über die Grenzen unseres Landes grosse Anerkennung fanden. Ihrem Erfindergeist, ihrem Engagement in Politik, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Sport verdankt die Schweiz ihr heutiges Ansehen in Europa und der Welt.»
alt Bundesrat Adolf Ogi

Mehr Infos unter: weltbild.ch/725