24.05.1956 – Heute vor 60 Jahren – Schweizer Sieg beim Grand Prix

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Lys Assia (* 1924) aus Rupperswil hat bereits mit Schlagern wie „Eine weisse Hochzeitskutsche“ (1946) und „O mein Papa“ (1950) Erfolg gehabt, als sie am 24. Mai 1956 im Kursaal von Lugano fur die Schweiz beim ersten Grand Prix d’Eurovision de la Chanson mit dem Lied „Refrain“ antritt und gleich gewinnt. Die Melodie komponierte Geo Voumard (1920–2008), den Text schrieb der Radiomoderator Emile Gardaz (1931–2007).

Schlager aus Europa

Jedes der sieben angemeldeten Länder Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Schweiz durfte zwei Titel einreichen, wobei die Schweiz und Luxemburg jeweils nur einen Schlager präsentieren. Die Jury bilden je zwei Vertreter aus den Teilnehmerländern. Die Siegerin Lys Assia tritt auch in den nächsten beiden Jahren für die Schweiz an. 1957 in Frankfurt am Main wird sie Vorletzte, 1958 in Hilversum in den Niederlanden kommt sie hinter dem Sieger Andre Claveau (1911–2003) aus Frankreich auf den zweiten Platz. Der Grand Prix d’Eurovision de la Chanson entwickelt sich schnell zum populärsten Schlagerwettbewerb Europas, 1992 wird er in Eurovision Song Contest umbenannt. Im Jahr 1988 schafft die Frankokanadierin Celine Dion (* 1968), die für die Schweiz antritt, mit dem Titel „Ne partez pas sans moi“ den zweiten Sieg.
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22.05.1882 – Heute vor 134 Jahren – Einweihung der Gotthardbahn

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Es ist ein Jahrhundertprojekt und ein Meisterstück eidgenössischer Ingenieurskunst. Nach jahrzehntelanger Vorbereitung und rund zehnjähriger Bauzeit wird am 22. Mai 1882 die Gotthardbahn von Immensee im Kanton Schwyz nach Chiasso im Tessin eröffnet und am 1. Juni in Betrieb genommen. Die Strecke ist zentraler Teil der Nord-Süd-Verbindungen von Basel über Luzern nach Mailand bzw. von Zürich nach Mailand. Zwei Männer haben das Mammutprojekt wesentlich geprägt, die beide nicht an der Eröffnungszeremonie teilnehmen können. Der drei Jahre zuvor verstorbene Waadtländer Ingenieur Louis Favre (1826–1879) war verantwortlich für den Bau des 15 km langen Gotthardtunnels. Der gesundheitlich angeschlagene Bankier und Eisenbahnunternehmer Alfred Escher (1819–1882) stirbt wenige Monate nach der Inbetriebnahme.

Von der Idee zur Bahn

Mitte des 19. Jahrhunderts kam die Idee einer ununterbrochenen Zugverbindung vom Nordwesten der Schweiz durch die Alpen bis Italien auf, wobei verschiedene Varianten erörtert wurden. 1863 gründeten 15 Kantone und zwei Bahngesellschaften die Gotthardvereinigung, der Escher vorsass. Sie setzte sich mit ihrem Konzept durch.

Internationaler Vertrag

Escher handelte im Jahr 1869 einen Staatsvertrag zwischen der Schweiz, Deutschland und Italien aus, 1871 wurde in Luzern die Gotthardbahngesellschaft gegründet. Im folgenden Jahr begann der Bau des Gotthardtunnels unter Favres Aufsicht. Zeitweilig waren an den Bahn- und Tunnelarbeiten bis zu 15 000 Arbeiter gleichzeitig beschäftigt, fast 300 Menschen kamen während des zehnjährigen Projektes beim Tunnelbau und auf den Strecken ums Leben. Für die zahlreichen Sprengungen des Felsmassivs verwendeten die Ingenieure das 1866 von Alfred Nobel (1833–1896) erfundene Dynamit. Am 29. Februar 1880, einem Sonntag, erfolgte gegen 11 Uhr der Durchstich.

 

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21.05.1871 – Heute vor 145 Jahren – Mit der Zahnradbahn zur Rigi

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Die am 21. Mai 1871 eröffnete Vitznau-Rigi-Bahn wurde von den Ingenieuren Niklaus Riggenbach (1817–1899), Ferdinand Adolf Naeff (1809–1899) und Olivier Zschokke (1826–1896) als erste Bergbahn Europas fertiggestellt. Sie führt zunächst von Vitznau über Kaltbad hinauf zur Rigi Staffelhöhe auf 1550 m. Zwei Jahre nach der Eröffnung wird sie dann bis zur Rigi Kulm in 1752 m Höhe erweitert und ist nun insgesamt 6,8 km lang.

Zu jeder Jahreszeit

In den ersten Jahren bringen die Zahnradwagen die Fahrgäste nur im Sommer hinauf. Mit dem Beginn des Wintertourismus ist sie auch in schneereichen Monaten geöffnet. 1937 wird die Strecke Vitznau-Rigi Kulm elektrifiziert. Die Betreiber pflegen die Tradition. Viele Wagen wurden restauriert und bieten den Gästen ein romantisches Fahrvergnügen. Daneben gibt es weitere Strecken im Rigi-Massiv. Die Arth-Rigi-Zahnradbahn wird am 4. Juni 1875 eröffnet. Als erste normalspurige Zahnradbahn der Welt wird sie 1907 auf elektrischen Antrieb umgestellt. Die Luftseilbahn Kräbel Rigi-Scheidegg wird 1953, die Panorama-Luftseilbahn Weggis-Rigi Kaltbad 1968 eröffnet.
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16.05.1920 – Heute vor 96 Jahren – Aufnahme der Schweiz in den Völkerbund

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Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs tauchte fast zwangsläufig die Frage auf, ob und wie die internationale Gemeinschaft eine solche Katastrophe in Zukunft verhindern könne. Der US-amerikanische Präsident Woodrow Wilson (1856–1924) schlug am 8. Januar 1918 in seinem 14-Punkte-Friedensplan vor, einen „allgemeinen Verband der Nationen“ zu schaffen „mit besonderen Verträgen zum Zweck gegenseitiger Bürgschaften für die politische Unabhängigkeit und die territoriale Unverletzbarkeit der kleinen sowohl wie der grossen Staaten“ (Punkt 14). Für die Schweiz stellt sich die Frage, ob eine solche Institution, für deren Sitz Genf vorgesehen ist, mit ihrer Neutralität vereinbar ist. Der Völkerbundsrat findet in der Londoner Erklärung vom 13. Februar 1920 einen Kompromiss: Bei Rechtsverletzung von Mitglieds-staaten muss die Schweiz nicht an Militäraktionen teilnehmen und keine fremden Truppen durch ihr Land ziehen lassen. Sie hat sich nur an wirtschaftlichen Sanktionen zu beteiligen.

In der Völkergemeinschaft

Unter diesen Voraussetzungen stimmt das Volk am 16. Mai 1920 dem Beitritt zum Völkerbund zu. Zu den prominenten Gegnern gehört der Weltkriegs-Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg (1850–1927), der in einem Minderheitsgutachten dringend vor einem Beitritt warnt. Die Mehrheit der Schweizer sieht es anders. Als Vollmitglied profiliert sich die Schweiz als idealer Standort für die diplomatische Lösung von Konflikten. Auf der ersten Vollversammlung des Völkerbunds am 15. November 1920 in Genf begrüsst Bundespräsident Giuseppe Motta (1871–1940) die Delegierten. Der Bundesrat verzichtet am Dezember 1920 auf einen Sitz im Völkerbundsrat, um seinen Neutralitäts-standpunkt zu betonen.

Gemeinsame Chancen

Nach der am 28. April 1919 in Paris verabschiedeten Satzung verpflichten sich die Mitgliedsstaaten des Völkerbundes, ihre territoriale Integrität und ihre Unabhängigkeit zu achten, sich bei Angriffen gegenseitig zu helfen und die Rüstungsarsenale zu reduzieren. Der Völkerbund ist das erste weltweit anerkannte Gremium zur friedlichen Lösung von Konflikten. Die Völkerbund-versammlung tagt einmal jährlich, jedes Mitgliedsland hat eine Stimme.

Zwang zur Einstimmigkeit

Als grosses Hemmnis erweist sich die Bestimmung, dass fast alle Beschlüsse einstimmig getroffen werden müssen. Im Völker-bundsrat sind als ständige Mitglieder Grossbritannien, Frankreich, Italien (bis 1937), Japan, später das Deutsche Reich (1926–33), die UdSSR (1934–39) sowie zwölf nichtständige Mitglieder vertreten. Auch hier müssen Entscheidungen einstimmig gefällt werden, wobei betroffene Konfliktparteien in dieser Frage kein Stimmrecht haben. Dennoch ist eine Einigung kaum zu erzielen.

„Die Schweiz … kann ihre Mitarbeit nicht versagen, wenn die Menschheit einen grossangelegten Versuch unternimmt, der Welt Gerechtigkeit und Frieden zu bringen.“

Botschaft des Bundesrates vom 7. Mai 1920
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04.05.1927 – Heute vor 89 Jahren – 1.Weltwirtschaftstreffen in Genf

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Auf der Völkerbundversammlung im Herbst 1920 wurde die Frage nach einem internationalen Wirtschaftstreffen erörtert. Nachdem der Vertrag von Locarno (1925) über die Friedensregelungen nach dem Ersten Weltkrieg ausgehandelt war, kam die französische Regierung auf das Thema zurück. „Technische Experten in industriellen, kommerziellen und Bankfragen“ sollten sich mit wirtschaftlichen Problemen befassen und Empfehlungen für die Regierungen der Mitgliedstaaten des Völkerbunds ausarbeiten. Vom 4. bis zum 23. Mai 1927 treffen sich insgesamt 194 Regierungsdelegierte sowie 157 Experten von Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften und Verbraucherorganisationen. Auch die USA und die Sowjetunion, die nicht Mitglieder des Völkerbunds sind, haben Vertreter nach Genf geschickt. Die Delegierten verabschieden Resolutionen zur Senkung der Zölle, zum Abbau von Handelsschranken und zur Belebung der Weltwirtschaft. Eine echte Entscheidungskompetenz besitzen sie nicht.

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01.05.1934 – Heute vor 82 Jahren – Freche Gurken auf der Bühne

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„Im Kern schweizerisch, volkstümlich, politisch, allen guten Geistern der Freiheit und Menschlichkeit verschrieben“ – so formuliert der Mitgründer und Direktor Walter Lesch (1898–1958) das Programm des bunt zusammengewürfelten Ensembles. Bei der Zürcher Premiere reagiert das Publikum zurückhaltend, doch mit dem zweiten Programm am 17. Mai kommt der Erfolg.

Frecher Humor

Das Cabaret Cornichon nimmt sich das von Klaus (1906–1949) und seiner Schwester Erika Mann (1905–1969), den Kindern des Literaturnobelpreistragers Thomas Mann (1875–1955), gegründete deutsche Ensemble „Die Pfeffermühle“ zum Vorbild. Nach ihrer Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland tritt „Die Pfeffermühle“ seit September 1933 mit grossem Erfolg im „Hotel Hirschen“ in Zürich auf.

Symbol des Durchhaltens

Das Cabaret Cornichon wird im Zweiten Weltkrieg von den Schweizer Behörden und dem Deutschen Generalkonsulat überwacht. Die diplomatischen Vertretungen der Achsenmächte beschweren sich mehrfach über die satirischen Nummern. Nach dem Zweiten Weltkrieg löst sich das Ensemble auf. Einige von ihnen gründen 1949 das Cabaret Federal, das bis 1960 auftritt.

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29.04.1833 – Heute vor 183 Jahren – Eröffnung der Universität Zürich

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Treibende Kraft bei der Universitatsgründung war der Altphilologe Johann Caspar von Orelli (1787–1849). Gegen teilweise massive Widerstände setzt er die Bezeichnung Hochschule fur das Institut durch, vor dem Erziehungsrat und dem Grossen Rat der Stadt wirbt er um Zustimmung für seine Idee. Schliesslich stimmen auch die Zürcher Bürger der Gründung zu. Die bestehenden Höheren Schulen für Theologie (seit 1525), Rechts- und Staatswissenschaft sowie Medizin werden mit der neuen Philosophischen Fakultät vereinigt. Die Universität Zürich ist die erste in Europa, die durch demokratischen Beschluss entsteht. Mehr als die Hälfte der ersten Studenten sind Mediziner. 1840 werden die ersten Frauen als Hörerinnen an der Philosophischen Fakultät zugelassen. 1867 promoviert die russische Medizinerin Nadeshda Suslowa (1843–1918) in Zürich als erste Frau im deutschen Sprachraum. Marie Heim-Vögtlin (1845–1916) absolviert als erste Schweizerin an der Universitat Zürich das Studium der Medizin und legt 1874 ihre Promotion ab. 1889 gründet sie das erste Schweizer Frauenspital mit einer angegliederten Pflegestation (1901). Das 1833 eingerichtete Universitätsspital Zürich geht auf eine Einrichtung von 1734 zurück. Zu den Naturwissenschaftlern, die an der Universität Zürich promoviert oder gelehrt haben, gehören u. a. die Nobelpreisträger Wilhelm Conrad Rontgen, Albert Einstein, Alfred Werner, Erwin Schrödinger, Paul Karrer, Karl Alex Muller und Rolf Zinkernagel.

 

„Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.“

Albert Einstein

 

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26.04.1985 – Heute vor 31 Jahren – Das Kind aus der Retorte

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Das im Reagenzglas geschaffene Kind ist 2,2 kg schwer, 45 cm gross und gesund. Noch im gleichen Jahr wird die Geburt weiterer
Retortenbabys in Basel, Zürich und Locarno angekündigt. Die Eltern können auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen,
die künstliche Befruchtung ist ihre einzige Möglichkeit. Das Medieninteresse in der Schweiz ist riesig und erwacht am 26. April
2015 zum 30. Geburtstag der jungen Frau von Neuem. Inzwischen hat die Angestellte der Schweizerischen Post selbst eine kleine Tochter, die allerdings auf natürlichem Wege gezeugt wurde.

Befruchtung im Labor

Die sog. In-vitro-Fertilisation wurde von dem britischen Arzt Robert Edwards (1925bis 2013) entwickelt. Ab 1968 arbeitete er mit dem Gynakologen Patrick Steptoe (1913–1988) zusammen. In den Jahren 1972 bis 1974 wurden erstmals Embryonen in die Gebarmutter der Mutter transferiert, aber Schwangerschaften blieben noch aus. 1976 erreichten Edwards und Steptoe das erste Mal eine Eileiterschwangerschaft. 1977 gelang die erste künstliche Befruchtung und am 25. Juli 1978 kam Louise Joy Brown als erstes Retortenbaby zur Welt. Edwards erhält für seine Pionierleistung im Jahr 2010 mit dem Medizinnobelpreis eine späte Anerkennung. In der Schweiz versuchen jährlich etwa 6000 Frauen, durch künstliche befruchtung ein Kind zu bekommen. Etwa ein Drittel führen zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Weltweit wurden seit dem ersten Retortenbaby 1978 annährend 3,5 Mio. Babys durch künstliche Befruchtung gezeugt.

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23.04.1832 – 184 Jahre Erstes Eidgenössisches Turnfest

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Im Vorfeld ist an die Studierenden der Mittel- und Hochschulen der allgemeine Aufruf ergangen, die besten Turner zu einem Treffen zusammenzuführen. Dem Aufruf folgen rund 60 Turner aus Zürich, Bern, Luzern und dem Aargau. In dem Kanton wurde 1802 erstmals an einer öffentlichen Schule Turnunterricht gegeben.

Sport und Patriotismus

Wenige Jahre nach der Einführung des Turnens in Deutschland (1811) durch Friedrich Ludwig Jahn (1778–1852) bildete sich auch in der Schweiz eine Turnbewegung. Die ersten studentischen Turnergruppen entstanden in Bern (1816), Basel (1819) und Zürich (1820). Das Turnen dient neben der körperlichen Ertüchtigung auch zur Stärkung des nationalen Zusammengehörigkeitsgefühls und zur Verbreitung demokratisch-liberaler Ideen. Deshalb stossen die Turner bei Konservativen und Klerus auf Widerstand. Der auf dem zweitägigen Turnfest in Aarau am 23. und 24. April 1832 gegründete Eidgenössische Turnverein gibt sich im folgenden Jahr in Zürich seine Statuten. Er will die Turner und Turnvereine durch Freude am gemeinsamen Sport sowie durch patriotische Gefühle vereinen. Nach Verabschiedung der Bundesverfassung 1848 stehen die Turner für demokratische Werte und fördern die Trennung von Staat und Kirche. Sie repräsentieren den Aufbruch zu einem modernen Staatswesen. 1874 wird der Schweizerische Arbeiter-Turn- und Sportverband in Zürich gegründet.

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Chronik der Schweiz 725 Jahre Schweiz – Limitierte Jubiläums-Edition

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Die Schweiz feiert …

Das Wichtigste über die Schweiz in einer limitierten Jubiläumsausgabe

Ab dem 23.04.2016 gibt es hier jede Woche spannende Berichte aus dem Buch Chronik der Schweiz.

Die limitierte Jubiläums-Edition der Chronik der Schweiz lädt dazu ein, die 725-jährige Landesgeschichte wieder neu zu entdecken und kennenzulernen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart schafft der Bildband einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Spannende Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in die Themen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Technik, Wissen, Kultur, Sport und Natur & Umwelt. Erscheinungstermin ist der Tag des Buches am 23. April 2016.

So unterhaltsam kann Geschichte sein!

Die neue Chronik der Schweiz schafft einen lückenlosen Überblick über die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft, von den Anfängen bis zur Gegenwart. Leserinnen und Leser entdecken unsere 725-jährige Landesgeschichte wieder neu!
Wenn wir die heutige Schweiz verstehen wollen, müssen wir um ihre Entstehungsgeschichte wissen. Kleinräumig und pluralistisch, ist unser Land geprägt vom Kampf um Unabhängigkeit von fremden Mächten – Föderalismus und direkte Demokratie sind infolgedessen wichtige Pfeiler des Schweizer Selbstverständnisses.
Spannende, verständliche Texte und mehr als 500 Abbildungen geben faszinierende Einblicke in das jeweilige Thema: • Politik • Gesellschaft • Wirtschaft • Technik • Wissen • Kultur • Sport • Natur & Umwelt
«Das Buch erinnert mich mit Freude daran, was herausragende Persönlichkeiten über die Jahrhunderte für unser Land geleistet haben – Männer und Frauen, die weit über die Grenzen unseres Landes grosse Anerkennung fanden. Ihrem Erfindergeist, ihrem Engagement in Politik, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Sport verdankt die Schweiz ihr heutiges Ansehen in Europa und der Welt.»
alt Bundesrat Adolf Ogi

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Heute ist Weltwassertag!

Water Chip – Erleben Sie Naturkraft & Vitalität Ihres Wasser in einer neuen Dimension.

Der Mensch besteht aus 70 % Wasser. Wir sollten diesem Element also besondere Aufmerksamkeit schenken. Bei der Trinkwasser-Aufbereitung kommen vielfältige Behandlungs-Verfahren und auch chemische Stoffe zum Einsatz. Wir können unser Trinkwasser sicher bedenkenlos verwenden. Allerdings fehlt ihm oft die ursprüngliche Kraft und Vitalität. Durch die Behandlung des Wassers, Druck der Leitungen, aber auch durch Elektrosmog verliert das Wasser an Lebendigkeit und erschlafft. Wassermoleküle werden dank dem Water Chip positiv ausgerichtet, eine neue und gut fliessende Information entsteht und das Wasser bekommt seine ursprünglichen Eigenschaften zurück: lebendig, frisch und kraftvoll.

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Der Sarandib Water Chip eignet sich für alle Arten von Getränken.

  • auf dem Wasseraufbereiter
  • unter dem Wasser- oder Teekrug
  • im Getränkelager oder am Getränkehalter
  • auf der Sportflasche
  • am Heisswasserboiler oder unter der Giesskanne
  • unter der Weinflasche
  • auf der Kaffeemaschine
  • u.v.m.

Emoto

Wasserkristall 

Durch das Labor Emoto (Hado-Life) wurde eine Energiemessung mit dem Meta-Converter und Wasser durchgeführt. Dabei wurde ein neutrales Wasser (siehe unten, Osmosewasser) in einem Glas für eine Stunde mit dem Meta-Converter vitalisiert. Das Resultat nach einer Stunde ist absolut verblüffend und zeigt auf, welch wunderbare Frequenzveränderung der SARANDIB Chip erzielen kann.

Testnachweis und Messungen

Beispiel: Osmosewasser wurde vitalisiert mit dem Chip von SARANDIB. Das Ergebnis ist verblüffend (siehe Bild: links vor der Vitalisierung, rechts nach der Vitalisierung).sq_1603_bioresonanz-water-kristall01_ch

Aktuelle Events zum Thema Sarandib Chips:Blog_Event_Sarandib

www.weltbild-events.ch

Weltbild-Vorteile bei EUROBUS und Rivage Flussreisen

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Viel Spass beim Ferien planen wünscht Ihnen ihr Weltbild.ch Online-Team.

Weltbild.ch führt Nischen-Shop zum Wohlfühlen ein

Anbei ein Bericht von Onlinehändler News.de:

Auf der Schweizer Weltbild-Domain wird jetzt ein zusätzlicher Unter-Shop angeboten, der Produkte aus dem Wohlfühlbereich anbietet. Dieser trägt den Namen Swiss Vital World und ist auch vom Design sehr stark an den Weltbild-Shop angelehnt.

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Unlängst hatte Weltbild seinen Antiquariats-Shop Jokers in neuem Online-Gewand vorgestellt. Nun setzt die Digitalisierungsstrategie beim Schweizer Weltbild-Shop an. Auf der Startseite Weltbild.ch existiert ein zusätzlicher Reiter, der den Weg zum Unter-Shop Swiss Vital World weist, der Produkte rund um das Thema Wellness und Wohlfühlen verkauft. Vom Design ähneln sich beide Shop-Webseiten sehr. Ganz gleich, ob die Kunden bei Swiss Vital World oder bei Weltbild bestellen, landen die Produkte in einem gemeinsamen Warenkorb. Nach Aussagen von Neuhandeln.de hat Weltbild noch nicht verlauten lassen, ob die Artikel für Swiss Vital World auch aus dem Lager von Weltbild geliefert werden.

Vorbild: Mytoys.de-Gruppe?

Womöglich hat die Webseite von Mytoys.de als Vorbild für diesen Unter-Shop gedient. Mytoys vereint auf seiner Homepage die Online-Shops Mytoys, Mirapodo und Ambellis, die Spielwaren, Schuhe und Damenmode anbieten. Auch dort landen die Produkte in einem gemeinsamen Warenkorb und können ebenso über den gemeinsamen Shop erreicht werden.

Im Frühjahr 2015 hatte Weltbild seinen Online-Shop im Sinne des Responsive Webdesigns neu aufgesetzt, um auch auf die Kundenbedürfnisse des Einkaufs über Smartphone und Tablet einzugehen. Während diese Neuerung sowohl für Deutschland, Österreich und die Schweiz galt, ist der Sub-Shop Swiss Vital World bisher eine reine Aktion für die Schweizer Webseite. Das heißt jedoch nicht, dass ein solcher Nischen-Shop nicht auch in Deutschland ein Thema werden könne, da bei Weltbild generell eine zentrale Strategie für die Ländervermarktung erfolge.

 

Interview mit Rita Graf zur Situation Weltbild Schweiz

Hier finden Sie das Interview von unserer Geschäftsführerin Rita Graf über unsere Situation von Weltbild Schweiz.

Das Interview wurde vom Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband geführt.

RitaGrafWeltbild Deutschland hat im letzten Jahr eklatante Einschnitte hinnehmen müssen: ein Grossteil der stationären Filialen ist in die Lesensart überführt worden, die im November Insolvenz angemeldet hat. Gleichzeitig sind 50 Stellen in der Zentrale abgebaut worden. Rita Graf, Geschäftsführerin Weltbild Schweiz, gibt Auskunft über die Lage ihres Unternehmens.

Welche Veränderungen gab es im letzten Jahr in der Schweiz?

Im deutschen Mutterhaus sind die angesprochenen Punkte noch immer “Altlasten” aus der Insolvenz, die 2015 angegangen wurden. Die Restrukturierung dort ist auf Kurs: In vielen Bereichen sind grosse Investitionen erfolgt, angefangen von einem komplett neuen Onlineshop über die Überarbeitung der Sortimente bis dahin, dass aktuell der Crosschannel-Auftritt der Marke und das Marketing sowie die Ressourcenplanung (ERP) überarbeitet bzw. neu aufgesetzt werden.

Die Schweizer Firma war ja nie insolvent und somit stellt sich die Situation bei uns ganz anders dar. Wir haben im 2015 zwei Filialen dazu eröffnet, also zwischenzeitlich 35 Filialen am Schweizer Netz. Veränderungen gab es in der Zusammenarbeit mit dem Mutterhaus: Die Wichtigkeit von Weltbild Schweiz im länderübergreifenden Kontext hat eher zugenommen und die Schweiz kann in vielen Punkten sehr eigenständig agieren.

Und die Meldungen über 250 Streichungen beim Logistik Dienstleister „ALSO” – inwieweit betrifft das Ihren Geschäftsablauf?

Aktuell gar nicht – die Auslieferung der Kundenpakete für das Weihnachtsgeschäft ist problemlos verlaufen. Die weitere Dienstleistungserbringung bis hin zur Versandfertigstellung durch die ALSO ist bis Ende 2016 gewährleistet. Die Neugestaltung der Logistik wird nun die Aufgabe der nächsten Monate sein.

Sikko Böhm, Geschäftsführer der Weltbild-Gruppe, setzt in Deutschland ganz klar auf den Ausbau der Onlinestrategie. Sind das gemeinsame Bestrebungen oder geht die Schweiz da eigene Wege?

Der Ausbau der Marke Weltbild zu einem Multikanal-Marktplatz ist die zentrale Strategie der Weltbild Gruppe. Das sind gemeinsame Wege und die Länder Schweiz und Österreich sind in engem Austausch zur künftigen Strategie. Besonders die tolino-Allianz wird aktiv gepflegt. Weltbild Schweiz ist hier ein wichtiger und erfolgreicher Absatzpartner.

Die Weltbild-Shops sind im März 2015 auf eine neue technische Plattform gehoben worden. Seither werden laufend neue, zusätzliche Features eingeführt (Bilddarstellung, Personalisierung, Suche etc.). Weltbild setzt zudem stark auf Bewegtbild und Social Media, so gibt es zu sehr vielen Themenwelten auch Filmmaterial als Content zu finden. Neu sind auch unsere 2-Minuten-Gutenacht-Geschichten im Audio-Bereich. Der Ausbau der Online-Shops Richtung Marketplace nimmt seine Fortschritte. Es wird auch wichtige Themenwelten in Form von Nischenshops geben. So wird in der Schweiz der erste Nischenshop im Laufe des Januars aufgeschaltet mit den Produkten rund um SwissVitalWorld.

2014 sagten Sie im Interview zur Situation: “Weitermachen wie bisher”. Wie lautet die Strategie für 2016?

Weltbild bleibt der Multichannel-Medienanbieter mit einem umfassenden Zusatzsortiment. Unser Kernsortiment ist das Buch, das wird auch so bleiben. So gesehen kann ich auch heute noch sagen: weiter wie bisher.

Künftig werden wir jedoch sicherlich Anpassungen in Sortimentsgewichtung und Positionierung anstreben. Wir werden unsere Marke, die für Rat, Wissen und Unterhaltung steht, zu einem Multikanal-Marktplatz ausbauen. Die Positionierung von Weltbild Schweiz wird ausgefeilt. Wir werden unser Sortiment künftig mehr in Richtung Gesundheit und Nachhaltigkeit positionieren, mit Brückenschlag zu den Non-Medien-Produkten. Das kann sich auch in einer emotionaleren Präsentation innerhalb der Filialen widerspiegeln. Produkte werden mehrheitlich offen präsentiert und für den Kunden zugänglicher dargestellt. Ein erster Pilotversuch kann in der Filiale Baden in Augenschein genommen werden.

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Die Weltbild-Filiale in Baden mit dem neuen Konzept.

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